Yamas und Nyamas: Die Basis für den Alltag im traditionellen Yoga

Welche Verhaltensweisen stärken unseren Charakter? Welche schwächen ihn? Wie werden Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, Freude und Harmonie ein dauerhafter Bestandteil unseres Alltags?
Die Yamas und die Nyamas beschreiben moralische und ethische Prinzipien, die uns bei der Beantwortung dieser Fragen helfen.

Die fünf Yamas beschreiben förderliches Verhalten gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt:

  • Ahimsa – Gewaltlosigkeit
  • Satyam – Ehrlichkeit
  • Asteya – nichts stehlen
  • Brahmacharia – Umgang mit sexueller Energie
  • Aparigraha – Bescheidenheit

Die fünf Nyamas beschreiben förderliches Verhalten gegenüber uns selbst:

  • Cauca – Sauberkeit
  • Santosha – Zufriedenheit
  • Tapas – Achtsamkeit
  • Svadhyaya – Selbststudium
  • Isvarapranidhana – Hingabe

Die Yamas und die Nyamas bilden die Basis des traditionellen Yogaweges.

In den Yogaferien diskutieren wir diesen Teil der Yogaphilosophie und dessen Anwendbarkeit für unseren Alltag.

Der Yogaweg besteht insgesamt aus acht Teilen. Neben den ersten zwei Gliedern dieses Weges, den Yamas und den Nyamas, sind die weiteren Elemente folgende:

  • Asanas (Körperübungen)
  • Pranayama (Atemübungen)
  • Prathayhara (Rückzug der Sinne ins Innere)
  • Dharana (Konzentration)
  • Dhyana (Meditation)
  • Samadhi (Ekstase)

Diese bilden die Inhalte der Yoga- und Meditationspraxis in den Yogaferien.